Donnerstag, 26. Februar 2015

jan6 luftsprung

heute nimmst du am besten deinen ganzen mut zusammen. 
heute wird ein knaller, 
ein motivationsschub ohnegleichen
ein energieschub, der dich 
pusht.
 
bereit?

wir gucken uns mal schnell,
blitzschnell,
diesen tag seit dem aufwachen an.

ein munteres aufwachen
genussvolles rekeln in den daunen
wärme spüren
mit schwung die decke weg und
die beine mit elan über die bettkante
geschwungen.

so war's doch ?
is klar. geht gar nicht anders.

wie sonst sollten solche
linienschwünge zustandekommen?
ihr seht:
eins kommt vom anderen.


du stehst also neben dem bett und
dir geht es soooo gut.

achtung jetzt geht's los:
ich zähle bis drei.
1---2---3 LUFTSPRUNG.






und weil so schön war,
nochmal und
nochmal und
.......
ach am besten jeden tag.

Montag, 23. Februar 2015

jan5 funke

sprießende hitze.
kaum wahrnehmbar.
so klein, 
aber nicht unscheinbar. 
und 
nicht unbemerkar. 
das schon gar nicht.

flirrende glut 
mal hierhin 
mal dahin 
flüchtend.
er fliegt -
der funke.
wie schneegestöber.

ganz nah zuweilen und
so faszinerend
facettenreich.

glühende hitze
eine sekunde lang
ungebändigte 
temperaturen.
f.u.n.k.e.



und dann passiert es 
er springt himmelweit
von nah nach fern
aus dem temperaturen-hoch 
wird ein emotionen-höhenflug.


Sonntag, 22. Februar 2015

jan4 anfang

irgendwann
geht's immer los
irgendwann
ist es zu ende.

was ist auf der strecke von anfang bis ende?

hier? 
viel farbe, viel lebensfreude, viel spass und
ein wenig rot -
wegen dem feuerelement, das
hoffentlich immer mal wieder auf
dieser strecke auftaucht und
dir inspiration schenkt,
dich piesackt,
dich atemlos macht,
dir vielleicht auch mal einen
mini-tritt in den popo gibt.

komm,
so ein bisschen zunder
kann nichts schaden und belebt
ungemein. 








Freitag, 20. Februar 2015

chili con tofu

Derzeit liebe ich dieses
chili con tofu - rezept.

Es ist megavielseitig, denn es passt solo, mit reis, mit bulgur, mit couscous, mit quinoa, mit buchweizen, mit hirse, mit grünkern,mit schrot.
hallo?
wer da nix findet,
der verhungert.

zutaten:
1 paket tofu (es geht auch räuchertofu!)
1/2 teel. chilipulver
1 tee. salz
olivenöl oder sonnenblumenöl
1 zwiebel
1 dose tomaten
1 paprika
1 dose kidneybohnen
und/ oder
1 dose mais
salz und pfeffer

3 essl. tomatenmark
2 teel. kreuzkümmel

los gehts:
zerkrümle den tofu mit der hand in nicht zu feine brocken und ab in eine beschichtete pfanne mit etwas öl. 5-6 min. ordentlich anbraten. dann rausnehmen.
in die pfanne die kleingewürfelte zwiebel mit öl geben, tomatenmark dazu, und die anderen gewürze.
salz und pfeffer nach belieben.
die dose tomaten und die kleingeschnittene paprika ebenfalls dazu und alles ein paar minuten köcheln lassen. evt. noch ein wenig wasser hinzufügen.
dann die gebratenen tofustücke hineingeben und die dose kidneybohnen (die du zuvor abgewaschen hast) und evtl. noch die dose mais.
den kümmel dazugeben, nochmal kurz aufkochen lassen und ruhen lassen.

entweder du machst den reis oder oder oder jetzt im anschluss oder bereits paralell dazu.
bleibt ein rest - was sehr unwahrscheinlich ist - dann schmeckt er am nächsten oder übernächsten tag nochmal so gut.
chili con tofu wird immer besser,
je länger das gericht zieht. 



zum schluss habe ich noch frische petersilie darübergestreut, ich liebe das.

und
es schmeckt auch unwiderstehlich mit einem 
baguette. 
oh ja. 
so simple. 



Freitag, 13. Februar 2015

jan3 stop


bis hierhin
und nicht weiter!

ein klares wort.
stop!

energisch gesprochen
für alle wahrzunehmen
ohne wenn und aber

wenn stop ---
dann stop!

bedeutsam und hilfreich
nach aussen
gerichtet
signal an die umgebung
klare grenze ziehen.


gilt auch nach innen
für dich
ganz persönlich und eigen
stop zu merken
wenn der körper oder
der geist das
signalisiert

pause.
auszeit.
was auch immer.
du erspürst es
du horchst darauf

immer
öfter.


Samstag, 7. Februar 2015

jan 2 Punkt

mir wird richtig schlecht, wenn ich höre:
das geht nicht, das kann ich nicht,
funktioniert sowieso nicht. 

s.i.n.n.l.o.s.e.s    blabla

und 
sowas erzählen diejenigen, 
die echt nix auf die reihe bekommen
und...
die auch nicht wollen, dass du was 
hinbekommst.
denn, 
mit solchen leeren phrasen
bewirken sie bei vielen zuhörern, 
dass diese noch mutloser werden,
noch mehr in frage stellen, 
und
damit ihre pläne vollends begraben. 

ganz toll.
jetzt wird gemeinsam 
gejammert und über die schlechte welt 
gewettert. 

eins an die backe, sag ich euch. 
sowas können sie an ein wand 
plappern, 
aber du hörst da nicht hin.

gehst einfach.
schnauze! ! ! 

denn...
wenn du was willst, 
wirklich richtig willst, 
findest du immer einen weg.

alles geht! für dich!


ich sag's dir, 
alles geht - PUNKT.


I can't hear it any longer:
i cannot do this, it doesn't match for me,
nobody supports me.

s.o.  s.t.u.p.i.d.   blabla.

mostly the persons, who talk to someone in this
manner, are not able to manage something, even if it's small
and
in reality they won't you to get something done.
therefore they denay the success of your project.

because then,
they have a friend who's in the same situation as
theyselves,
and together its easier to cry and be angry on all these
damn' circumstances.

forget it!
shut - up!

for you.....
all is possible.

you'll succeed always,
if you really want to.

that's your way.
point it!

Mittwoch, 4. Februar 2015

martin suter: die zeit, die zeit

wieder einmal.
gelesen. einen bekannten autor.
immer wieder komme ich auf ihn zurück.
martin suter.

mein verhältnis zu seinen büchern ist wie
feuer und wasser, schnee und sonne.

hin-und hergerissen bin ich jedes mal.

dieses werk von ihm: die zeit, die zeit
ist einfach
u n g l a u b l i c h
packend.




thema: zeitnihilismus. die theorie der kerbelianer.
sagt euch nichts?
och, ging mir genauso.
allerdings wird es mit jede umgeschlagenen Seite frappierender,
klarer, interessanter, nachdenkenswerter.
ein thema, das für mich noch nie, gar nie, ein thema war.
ja von dem ich nicht mal wusste, dass es menschen gibt, die
dieser theorie anhängen.

auszug| seite 32
Er legte die beiden Fotos auf den Leuchtkasten und versuchte, sich zu konzentrieren. Aber abgesehn vom Zwergahorn und den beweglichen Dingen - Möbel, Gartengeräte, Fahrzeuge und so weiter - war alles deckungsgleich.
Und abgesehen von den Pflanzen, die natürlich übers Jahr gewachsen waren. Und da war er Wieder, der Gedanke, der ihn wachgerüttelt hatte: Die Pflanzen waren gewachsen, nicht aber die Apfelbäume in Knupps Garten. Siw Waren nicht nur nicht gewachsen - sie waren jünger geworden. Sie hatten zwar di etwa die gleiche Höhe, aber ihre Stämme waren nur noch hallb so dick. Knupp hatte sie ausgetauscht. Wie den Zwergahorn. Das war es, was anders gewesen war. An jenem schrecklichen Tag der Zwergahorn. Und gestern Abende die Apfelbäume.

Ein Witwer trauert derart um seine verstorbene Frau, dass er den Tag ihres Todes, der nun schon Jahre zurückliegt, rekonstruieren will. Die unmittelbare Umgebung seine und ihres Zuhauses soll in den damaligen Zustand versetzt werden. Denn ohne Veränderung gibt es keinen Zeitsprung. Theoretisch ist dann alles so wie es damals war,  ohne Ereignisse und Vorkommnisse.
So ist die vorstellung des Hr. Knupp und er findet in einem Nachbarn einen Helfer. dieser glaubt zwar nicht an den Zeitnihilismus, macht aber aus Interesse mit. Und gerät immer mehr in diese Sache, die sogar Hausfassaden-Rekonstruktionen und Gartenumgestaltungen und Beschaffung von damaligen Autotypen, die vor dem Haus geparkt hatten, notwenig macht.

auszug | seite 256
Aber Angela liess nicht locker: ER hat auch sonst Korrekturen machen Lassen. Da un dda. Sie deutete auf Mund, Kiefer, hals Augen. Er ist geliftet. Niemand sieht so aus dmit zweiundachtzig. Er will aussehen wie neunzehneinundneunzig. er bezieht seine Person in die Rekonstruktion mit ein, stimmt's? Herr Knupp ist weder exzentrisch noch verrückt. Herr Knupp ist ein Kerbelianer. Ein was? Und du bist auch einer. Taler suchte nach worten und versuchte, dies mit einem langen, ungläubigen Kopfschütteln zu tarnen. Bis Angela Sagte: James Lee Buttonpond.